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25.01.10
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01.07.09
  Der Generaldirektor der UGMK- Holdinggesellschaft Andrej Kozitsyn hat sich mit der offiziellen Delegation des цsterreichischen Bundeslandes Kдrnten getroffen


Die Geschichte der russisch-österreichischen diplomatischen Beziehungen

Die Geschichte der russisch-österreichischen diplomatischen Beziehungen geht zum Ende des XV. Jahrhunderts zurück, als Kaiser Maximilian und Zar Iwan III. Gesandtschaften austauschten. Regelmäßige Kontakte mit dem österreichischen Hof wurden allerdings erst durch Peter I. hergestellt, der 1698 an der Spitze einer Großen Gesandtschaft Wien besuchte und sich mit Kaiser Leopold I zusammentraf.

Seit der Herrschaft von Peter I. wurden nach Wien üblicherweise herausragende Staatsleute und erfahrene Diplomaten als Botschafter abgesandt - D.M.Golizyn, A.K.Rasumovsky, A.M.Gortschakow, P.M.Bestuzhew, A.A. Matwejew.

Nach dem Zerfall der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn im Jahre 1918 und der Ausrufung der Republik Österreich haben die Regierungen der UdSSR und Österreichs im Februar 1924 diplomatische Beziehungen aufgenommen. Im März 1938 nach dem Einfall in Österreich der Truppen Hitler-Deutschlands und dem Anschluß Österreichs in das Reich wurden die diplomatischen Beziehungen abgebrochen.

Im Oktober 1945 haben die UdSSR und Österreich diplomatische Beziehungen auf Ebene der politischen Vertretungen aufgenommen. Im Juni 1953 wurden diese politischen Vertretungen in Botschaft umgewandelt.

Moskau stand bei Anfang der nachkriegerischen Entstehung Österreichs als unabhängiger, demokratischer und neutraler Staat. In der Präambel des Staatsvertrages betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreichs, der am 15. Mai 1955 von der UdSSR, den USA, Großbritannien und Frankreich einerseits und Österreich anderseits unterzeichnet wurde, ist festgelegt, dass der Vertrag „als Grundlage freundschaftlicher Beziehungen" dienen wird.

Nach dem Zerfall der UdSSR entwickeln sich die Beziehungen zwischen der Russischen Föderation, die Fortsetzerstaat der ehemaligen UdSSR und ihr Rechtsnachfolger ist, mit der Republik Österreich im Geiste der traditionellen Freundschaft.

Heutzutage erfolgen regelmäßig österreichisch-russische politische Kontakte auf höher und höhster Ebene, entwickeln sich dynamisch kulturelle, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern.

In den letzten Jahren schließen sich der österreichisch-russischen Zusammenarbeit immer mehrere separate Regionen Russlands an. Im Juni 2002 in Österreich wurde die Präsentation von Uraler Föderationskreis unter der Teilnahme vom Bevollmächtigten Vertreter des Präsidenten Russischer Föderation im UrFO P.M. Latyschew durchgeführt. Vorhin in Wien fanden die Präsentationen vom Gebiet Moskau, Irkutsk, Tscheljabinsk, Tomsk, Kemerowo, Permj und anderen Gebieten und auch von der Republik Sacha (Jakutien) statt.

Die vertragsrechtliche Basis der Zusammenarbeit zwischen Österreich und Russland enthält sowohl Verträge und Abkommen der sowjetischen Periode, die zu den neuen Bedingungen adaptiert sind, als auch Übereinkommen, die nach dem Jahre 1991 abgeschlossen wurden. Das Basispapier im Bereich der zweiseitigen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen ist das Abkommen auf Regierungsebene über Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft vom 8. November 1993. Im April 2000 wurde die Konvention, die in Kraft am 30. Dezember 2002 trat, über die Vermeidung der Doppelbesteuerung hinsichtlich Ertrag- und Kapitalsteuern untergeschrieben. Im Oktober 2000 wurde zwischen der Österreichischen Republik und der Russischen Föderation das Memorandum über finanzielle Unterstützung der gemeinsamen Projekte, die auf dem Gebiet Russlands verwertet werden, unterzeichnet. Am 8. Februar 2001 wurde das Abkommen über die Mitarbeit im Bereich der Unterstützung des Unternehmertums abgeschlossen. Im Jahre 2002 am 28. Januar wurde das Regierungsabkommen über die Zusammenarbeit im Bereich des Tourismus untergeschrieben.